Im April 2026 hat Deutschland etwas mehr Waren ins Ausland verkauft als im Monat davor, nämlich für 136,6 Milliarden Euro.

Klingt nach viel Geld? Ist es auch! Die Exporte sind im Vergleich zum März um 0,9 Prozent gestiegen. Im Vergleich zum April 2025 waren es sogar 3,6 Prozent mehr. Das bedeutet: Deutsche Firmen haben mehr Produkte ins Ausland verkauft, zum Beispiel Maschinen, Autos oder Chemie. Das ist wichtig, weil daran in Deutschland viele Jobs hängen.

Die USA kaufen weiterhin am meisten deutsche Produkte, für 11,4 Milliarden Euro im April. Aber Achtung: Verglichen mit dem Vorjahr sind die Exporte in die USA um 12,9 Prozent eingebrochen. Das liegt auch an höheren Zöllen und Unsicherheiten im Handel mit den USA. Trotzdem bleiben die Vereinigten Staaten auf Platz eins, noch vor China und Großbritannien.

Mehr als die Hälfte aller deutschen Exporte geht in andere EU-Länder, im April waren das 79,1 Milliarden Euro. Das zeigt, wie wichtig Europa als Handelspartner ist. Die Exporte nach Großbritannien sind dagegen stark gefallen, um 9,5 Prozent. Grund sind unter anderem neue Zollregeln nach dem Brexit.