Die größten deutschen Autohersteller verdienen im Moment viel weniger als früher – eine neue Studie zeigt, woran das liegt.

Die Firmen Volkswagen, Mercedes-Benz und BMW haben im ersten Quartal 2026 zusammen 4,3 Prozent weniger Umsatz gemacht als ein Jahr zuvor. Ihr Gewinn ist sogar um 23 Prozent eingebrochen. Konkurrenten aus den USA konnten ihren Gewinn im selben Zeitraum dagegen um 83 Prozent steigern. In der ganzen Branche ist die durchschnittliche Gewinnmarge auf 3,5 Prozent gefallen – so niedrig wie seit dem Corona-Jahr 2020 nicht mehr.

Viele Unternehmen und auch die Politik versuchen zu helfen. Die Beratungsfirma EY hat die Probleme untersucht und spricht von einem tiefgreifenden Strukturwandel. Industrieexperte Constantin M. Gall sagt, die Hersteller müssten weniger Überkapazitäten aufbauen, schneller auf Elektroautos umsteigen und neue Märkte suchen. Auch die Bundesregierung diskutiert, wie man die Autoindustrie in Deutschland stärken kann, damit Arbeitsplätze erhalten bleiben.