In der Nacht zum Dienstag war der Juni-Vollmond zu sehen – und auf der ganzen Welt haben Menschen ihn fotografiert.

Der Juni-Vollmond wird oft Erdbeermond genannt. Seinen Namen hat er aus Nordamerika, weil im Juni dort Erdbeeren geerntet werden. Der Mond hat in dieser Nacht besonders nah am Horizont gestanden, deshalb sah er vielerorts gelb-orange oder sogar leicht rötlich aus.

Auf der ganzen Welt haben Hobbyfotografinnen und Hobbyfotografen den Mond vor die Linse bekommen: über Athen in Griechenland, über Küsnacht in der Schweiz, über The Shard in London, über Lissabon in Portugal, über Frankfurt in Deutschland, über New York in den USA und über einem alten Dach in Qingzhou in China. Acht Bilder sind in der Galerie zu sehen.

In London erinnert das Bild an eine Szene aus dem Film «Die unendliche Geschichte»: The Shard ragt vor dem Mond auf, fast wie der Elfenbeinturm. Über Frankfurt schien der Mond leicht «angefranst», weil ein paar Wolken davorzogen, und in New York wirkte er «wie eine Olive aufgespiesst» zwischen den Hochhäusern. Zum Schluss gibt es noch ein Bild aus China, wo der Mond richtig rot über einem verzierten Dach leuchtete.