In Berlin-Wedding haben am Samstag rund 1.800 Menschen gegen Rüstungsexporte und für Frieden demonstriert.
Was ist passiert? Auf dem Hanne-Sobek-Platz, direkt am Bahnhof Gesundbrunnen, sind am Nachmittag viele Menschen zusammengekommen. Sie sind dann gemeinsam in einem großen Demonstrationszug in Richtung des Rheinmetall-Geländes gelaufen. Rheinmetall ist ein großer Rüstungskonzern. Auf den Schildern und Transparenten ging es darum, dass weniger Waffen gebaut und exportiert werden sollen. Auch die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg war bei der Demo dabei. Die Polizei sagt, dass die Demonstration überwiegend friedlich war.
Wer hilft und unterstützt? Organisiert wurde der Protest unter dem Motto "Wedding ohne Waffen. Gemeinsam gegen Krieg.". Viele Familien aus dem Stadtteil Wedding, Friedensgruppen und Klima-Initiativen haben mitgemacht. Die Polizei war entlang der Strecke präsent und hat den Zug begleitet, damit alle Teilnehmenden sicher demonstrieren können. Bei einzelnen Vorfällen, zum Beispiel beim Zünden von Pyrotechnik oder wenn sich Leute vermummt haben, mussten die Einsatzkräfte einschreiten.
Was kannst du tun? Wenn dich das Thema interessiert, kannst du dich über Rüstungsexporte informieren, zum Beispiel bei Friedensorganisationen oder auf den Seiten des Bundestags. Auch bei Jugendorganisationen wie den Falken, der Naturfreundejugend oder der evangelischen und katholischen Jugend gibt es Mitmach-Angebote zu Frieden und Politik. Auf Demonstrationen darfst du übrigens erst ab 14 Jahren allein mitlaufen – vorher nur mit deinen Eltern.
