Das Lehár Festival in Bad Ischl hat am Samstag seine 65. Saison eröffnet – mit der lustigen Operette „Boccaccio“ von Franz von Suppè.
Stell dir vor, du gehst ins Theater und alle singen, tanzen und verlieben sich – und am Ende wird geklatscht und gefeiert. Genau das ist beim Lehár Festival in Bad Ischl passiert. Am Samstagabend wurde dort die 65. Saison mit der Operette „Boccaccio“ von Franz von Suppè eröffnet. Das Stück spielt im Italien der Renaissance und erzählt eine Geschichte voller Verwechslungen, Streit und neuer Liebe.
Die Regie für „Boccaccio“ hatte Thomas Enzinger, der Chef des Festivals, selbst übernommen. Er sagt: In jeder Operette steckt ein bisschen Humanismus – also der Gedanke, dass die Menschen mit all ihren Gefühlen im Mittelpunkt stehen. „Sie stellt den Menschen in den Mittelpunkt – mit all seinen Emotionen, Sehnsüchten, Freuden, Schmerzen und mit seinem Humor“, erklärt er.
Bad Ischl ist eine kleine Stadt im Salzkammergut in Österreich. Früher war sie ein beliebter Ort für Sommerurlaube von Kaisern und Königinnen. Heute ist sie vor allem für ihre Musik und ihre alten Häuser bekannt. In den nächsten Wochen kannst du dort Operetten sehen, Konzerte hören und das besondere Flair der Stadt genießen. Wenn du Lust auf Kultur hast, lohnt sich ein Besuch also auf jeden Fall.
