Im Finale um den Stanley Cup haben die Carolina Hurricanes gegen die Vegas Golden Knights 5:3 gewonnen und die Serie auf 2:2 gestellt.

Stell dir vor, du spielst ein großes Finale und gewinnst ein Spiel klar, aber dein Gegner gibt nicht auf. Genau das ist gerade im Eishockey passiert. Die Carolina Hurricanes und die Vegas Golden Knights kämpfen um den Stanley Cup, die größte Trophäe der nordamerikanischen Eishockey-Liga NHL. Nach vier Spielen steht es 2:2. Das heißt: Beide Teams haben gleich oft gewonnen. Das Finale geht über maximal sieben Spiele, das nennt man Best of Seven. Wer zuerst vier Siege hat, ist Meister.

Spiel vier fand in Las Vegas statt, der Heimat der Golden Knights. Carolina legte richtig los: Nach nicht mal zwei Minuten stand es 1:0 durch Logan Stankoven, kurz darauf erhöhte Jackson Blake auf 2:0. Doch Vegas kämpfte sich zurück. William Karlsson und Brett Howden glichen aus. Dann kam der große Auftritt von Jordan Staal, dem Kapitän der Hurricanes. Er traf erst zum 3:1 und später, im Fallen und mit einem Rückhandschuss, zum 4:3. Das war die Entscheidung. Am Ende traf der Däne Nikolaj Ehlers noch ins leere Tor der Golden Knights, weil die ihren Torwart rausgenommen hatten, um noch auszugleichen. Endstand: 5:3 für Carolina.