In Berlin-Marzahn haben am Samstagabend fünf Menschen Kekse mit Cannabis gegessen und sich danach schlecht gefühlt – die Rettung hat sie in Krankenhäuser gebracht.

Was ist passiert? In Berlin-Marzahn haben mehrere Personen Kekse gegessen, in denen Cannabis war. Danach ging es ihnen nicht gut: Sie fühlten sich unwohl. Der Rettungsdienst wurde gegen 23.45 Uhr in die Marchwitzastraße gerufen. Zehn Helferinnen und Helfer waren vor Ort. Die Feuerwehr hat gesagt: Es bestand keine Lebensgefahr. Trotzdem wurden alle fünf zur Sicherheit in Krankenhäuser gebracht. Weitere Hintergründe waren zuerst unklar.

Wer hilft? Die Berliner Feuerwehr und der Rettungsdienst sind schnell gekommen und haben die Betroffenen versorgt. In Krankenhäusern werden die fünf Personen weiter untersucht und behandelt. Die Polizei prüft, woher die Kekse kamen. Wenn du selber Hilfe brauchst, kannst du in Berlin jederzeit die 112 anrufen – die Nummer geht rund um die Uhr.

Was kannst du tun? Iss nie Sachen, bei denen du nicht sicher weißt, was drin ist – vor allem nicht, wenn jemand sagt, da sei Cannabis drin. Cannabis gehört in Deutschland nicht in Kekse, Kuchen oder anderes Essen. Wenn du oder eine Freundin sich nach irgendetwas komisch fühlt, redet sofort mit einer erwachsenen Vertrauensperson oder ruft die 112 an. Eigene Cannabis-Pflanzen dürfen nur Erwachsene anbauen, und auch nur für sich selbst.