Der chinesische Autobauer BYD will in China für Crashs mit seinem Fahrassistenten selbst aufkommen – das hat vorher noch kein Hersteller gemacht.
Stell dir vor, du sitzt im Auto, der Autopilot fährt – und es kracht. Wer zahlt? In China hat jetzt BYD gesagt: Wir zahlen, wenn unser Assistent Schuld ist. Das gilt für die Funktion „Urban NOA“ und fürs automatische Einparken. Wichtig: Du musst das System so nutzen, wie es gedacht ist.
Damit das Ganze funktioniert, hat BYD einen neuen Chip namens XUANJI A3 entwickelt. Ein Chip ist das Gehirn eines Computers. Drei davon zusammen schaffen rund 2.100 TOPS – das ist die Maßeinheit für Rechenpower. Damit soll das Auto fast komplett alleine fahren können. Du musst aber trotzdem aufpassen und jederzeit eingreifen können.
In China kostet das ganze Paket „God's Eye“ nur rund 1.500 Euro – Tesla verlangt über 8.000 Euro für seine Autopilot-Software. BYD will die Technik in alle Modelle einbauen, sogar in den günstigsten Kleinwagen Seagull. In Europa ist das Ganze aber noch nicht erlaubt, weil die Regeln hier strenger sind.
