Die Bundesliga hat in den USA einen neuen Fernsehvertrag abgeschlossen – statt ESPN zeigt künftig ein anderes Unternehmen die Spiele.

Wenn du Bundesliga schaust, kennst du vielleicht ESPN. Das war bisher der Sender, der in den USA die Bundesliga-Spiele übertragen hat. Das ändert sich jetzt: Ab der Saison 2026/27 übernimmt das Medienunternehmen Versant die Rechte. Das bedeutet, dass die Spiele dort auf dem Sender USA Network und der Streaming-Plattform Fandango laufen. Der spanischsprachige Sender Telemundo zeigt zusätzlich ausgewählte Spiele für spanisch sprechende Fans.

Gleichzeitig sinken die Einnahmen pro Saison. Früher bekam die Bundesliga rund 30 Millionen Dollar pro Saison, jetzt sollen es nur noch 20 Millionen sein. Klingt erst mal nach weniger Geld, oder? Aber: Über fünf Jahre sollen es insgesamt rund 120 Millionen Dollar werden, weil auch in Mittel- und Südamerika neue Verträge abgeschlossen wurden. Insgesamt nimmt die Liga in Amerika rund 215 Millionen Dollar ein.