Bulgariens Regierungschef Radew hat gesagt, sein Land macht bei der 'Koalition der Willigen' nicht mehr mit, die die Ukraine unterstützt.

Was ist passiert? Radew war in Paris beim französischen Nationalfeiertag. Dort hat er gesagt: Bulgarien ist nicht mehr dabei, wenn Länder der Ukraine Waffen und Geld schicken wollen. Er findet, man soll lieber mit Russland reden, statt weiter Waffen zu liefern. Bulgarien ist EU- und Nato-Mitglied – das macht den Schritt besonders wichtig.

Wer hilft? Frankreichs Präsident Macron hatte Bulgarien ursprünglich eingeladen. Trotzdem gibt es weiterhin viele andere Länder in Europa, die die Ukraine unterstützen wollen. Auch die EU als Ganzes sucht nach Wegen, den Krieg in der Ukraine zu beenden – meist mit einer Mischung aus Diplomatie und Hilfen.

Was kannst du tun? Wenn dich das Thema interessiert, schau dir verschiedene Nachrichtenquellen an – zum Beispiel von dpa, BBC oder der Tagesschau – und bilde dir deine eigene Meinung. Du kannst mit Freunden, Eltern oder in der Schule darüber diskutieren, wie Frieden entstehen kann und welche Rolle Europa dabei spielt.