In der Kieler Förde wurde ein Buckelwal gesehen, dem es vermutlich nicht gut geht. Das Umweltministerium hat nach dem Drama um „Timmy" dazugelernt.
Was ist passiert? In der Kieler Innenförde an der Hörnbrücke ist am Samstag ein Buckelwal gesichtet worden. Das Tier ist etwa zehn Meter lang und hat laut Wal-Experte Boris Culik aus Heikendorf möglicherweise eine Pilzinfektion. Die rosa Stellen und die helle Haut seien ungewöhnlich, normalerweise sei die Haut dunkelgrau. Wo genau der Wal gerade ist, weiß man aktuell nicht.
Wer hilft? Erste Anlaufstelle ist das Umweltministerium in Schleswig-Holstein. Sprecherin Clara van Biezen sagt, dass es seit dem Fall Timmy im letzten Jahr eine eigene Meldekette gibt. Die Wasserschutzpolizei meldet Sichtungen, das Ministerium vermittelt zwischen Küstenstädten und Fachleuten. Bei einer Strandung wird das Gebiet abgesperrt. Falls der Wal tot angeschwemmt wird, kümmert sich das Ministerium um die Bergung.
