Am Samstag haben rund 4.500 Menschen die Brenner-Autobahn zwischen Österreich und Italien für acht Stunden dichtgemacht – nicht aus Quatsch, sondern aus Protest gegen Lärm und Dreck.
Stell dir vor, du wohnst in einem kleinen Tal in den Alpen, und jeden Tag donnern tausende Autos und Lkw an deinem Fenster vorbei. Genau das ist im Tiroler Wipptal Alltag. Die Menschen dort sind genervt vom ständigen Lärm, den Abgasen und den Staus. Deshalb haben sie am Samstag eine der wichtigsten Transitstrecken Europas blockiert – die Brenner-Autobahn.
Die Demo war friedlich und gut organisiert. Bürgermeister aus der Region, darunter Karl Mühlsteiger aus Gries am Brenner, hatten dazu aufgerufen. Sie wollen, dass weniger Lkw durch ihr Tal fahren, dass es strengere Fahrverbote gibt und dass mehr Geld in Lärmschutz gesteckt wird. Sogar der Tiroler Landeshauptmann Anton Mattle nahm ihre Forderungen entgegen.
