Im Stadtteil Lokviertel in Osnabrück haben Experten am Sonntag zwei alte Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg unschädlich gemacht.
Was ist passiert? Auf einer großen Baustelle in Osnabrück haben Arbeiter zwei Blindgänger gefunden. Blindgänger sind Bomben, die im Krieg abgeworfen wurden, aber nicht explodiert sind. Beide Bomben sind ungefähr 80 Jahre alt und stammen aus den USA. Jede wiegt etwa 50 Kilogramm. Spezialisten vom Kampfmittelräumdienst haben eine davon entschärft. Bei der anderen war der Zünder kaputt, deshalb musste sie gesprengt werden.
Wer hat geholfen? Rund 1.600 Menschen mussten am Sonntagmorgen ihre Wohnungen verlassen, bis die Experten fertig waren. Ein Polizeihubschrauber ist über das Gebiet geflogen, um alles von oben zu kontrollieren. Die Stadt hat eine Telefonhotline eingerichtet und an der Gesamtschule Schinkel einen Raum aufgemacht, wo Leute hingehen konnten, wenn sie Hilfe brauchten. Auch Busse zum Hauptbahnhof fuhren weiter, damit alle wegkamen.
