Der Bitcoin hat am Montag deutlich an Wert verloren, nachdem die USA erneut Ziele im Iran angegriffen haben.
Was ist passiert? Die USA haben in der Nacht zum Montag erneut Ziele im Iran bombardiert. Dabei wurden laut dem US-Militär (Centcom) Luftabwehrsysteme, Radaranlagen, Raketenstellungen und Drohnenstandorte zerstört. Die Angriffe sollen verhindern, dass der Iran weiter Schiffe auf einer wichtigen Handelsroute – der Straße von Hormus – angreift. Am gleichen Tag ist der Bitcoin-Kurs deutlich gefallen: von über 64.000 Dollar am Morgen auf etwa 63.078 Dollar. Zum Vergleich: Im Januar hatte eine Bitcoin noch über 95.000 Dollar gekostet.
Wer hilft oder erklärt? Finanz-Expertinnen und -Experten beobachten die Lage genau. Timo Emden von Emden Research sagt, dass Anleger die politischen Risiken im Nahen Osten gerade stark im Blick haben. Notenbanken versuchen, die Wirtschaft stabil zu halten – aber steigende Energiepreise können es schwerer machen, die Zinsen zu senken. In solchen unsicheren Zeiten ziehen viele ihr Geld aus risikoreichen Anlagen wie Kryptowährungen heraus und stecken es in vermeintlich sichere Werte wie den US-Dollar.
