Eine Menschenrechtsorganisation hat beim IOC Beschwerde gegen FIFA-Chef Gianni Infantino eingereicht, weil er aus ihrer Sicht zu eng mit US-Präsident Trump zusammenarbeitet.

Die Organisation heißt FairSquare und kommt aus Großbritannien. Sie sagt, dass Infantino fünfmal gegen wichtige Regeln verstoßen hat und dass es dafür Beweise gibt. Schon vor der WM hatte FairSquare sich an die FIFA selbst gewandt. Jetzt geht die Organisation einen Schritt weiter und schreibt dem IOC, also dem Internationalen Olympischen Komitee.

Worum geht es genau? Es geht darum, dass Infantino dem US-Präsidenten Donald Trump sehr nahesteht. Ein konkretes Beispiel: Der US-Spieler Folarin Balogun bekam im Turnier eine Rote Karte und wurde gesperrt. Nach einem Anruf von Trump bei Infantino wurde die Sperre aber wieder aufgehoben – einen Tag vor dem nächsten Spiel. Viele fanden das sehr ungewöhnlich.