Der FC Bayern München hat das erste Spiel im BBL-Finale gegen Alba Berlin mit 102:94 gewonnen, weil Andreas Obst trotz einer schweren Infektion 33 Punkte warf.

Stell dir vor, du bist krank im Bett – und ein paar Tage später wirfst du 33 Punkte im wichtigsten Spiel der Saison. Genau das hat Andreas Obst am Freitagabend im Münchner SAP Garden gemacht. Er war gerade erst von einer heftigen Infektion genesen, stand aber trotzdem in der Startformation und traf in der ersten Halbzeit fast jeden Wurf. Am Ende hatte er 33 Punkte auf dem Konto und wurde zum Matchwinner.

Das Spiel war ein echter Krimi. Lange Zeit lag Alba Berlin vorne, in der 15. Minute stand es 15:7 für die Berliner. Doch dann kam Bayern zurück. Zur Halbzeit führten die Münchner knapp mit 58:55. Nach der Pause schlug Alba noch mal zurück und ging mit zehn Punkten in Führung (70:60). Danach drehte Bayern wieder auf und entschied das dritte Viertel knapp mit 79:76 für sich. Im letzten Abschnitt bauten die Münchner den Vorsprung dann Stück für Stück aus. Am Ende hieß es 102:94 für Bayern.