Eine alte Welser Baufirma ist pleitegegangen, aber drei andere oberösterreichische Firmen übernehmen jetzt Teile davon.

Weixelbaumer war eine Baufirma aus Wels in Oberösterreich. Sie wurde vor 150 Jahren gegründet und ist ein Familienbetrieb. Das bedeutet, dass die Familie das Unternehmen über viele Generationen lang besessen und geführt hat. Zuletzt hat Florian Pichler die Firma geleitet. Im Oktober 2025 ist die Firma jedoch pleitegegangen. Das heißt, die Firma hatte so große finanzielle Probleme, dass sie ihre Schulden nicht mehr bezahlen konnte. Zu diesem Zeitpunkt arbeiteten dort noch rund 100 Mitarbeiter.

Nach einer Pleite gibt es in Österreich ein geregeltes Verfahren. Dabei wird das, was von der Firma noch übrig ist, verkauft oder aufgeteilt. Das macht ein Masseverwalter. Bei Weixelbaumer war Christoph Doppelbauer dafür zuständig. Er hat sich mehrere Monate lang mit möglichen Käufern unterhalten und verhandelt.

Am Ende haben sich drei oberösterreichische Firmen geeinigt, die Firma zu übernehmen. Die Wimberger-Gruppe kommt aus dem Mühlviertel, einer Region im nördlichen Oberösterreich. Dazu kommen die Firmen Etzi und eine Firma von der Familie Holzhaider. Zusammen haben sie das alte Weixelbaumer-Unternehmen aufgeteilt. Das bedeutet, jede Firma bekommt bestimmte Teile, also zum Beispiel Bauprojekte, Maschinen oder Grundstücke.