Die Finanzaufsicht BaFin hat eine fehlende Angabe im Jahresabschluss 2023 der Firma Mutares entdeckt; das Unternehmen hat die Angabe inzwischen nachgereicht.
Stell dir vor, du schreibst eine Mathearbeit und vergisst, einen Rechenschritt aufzuschreiben. Deine Lehrerin merkt das und sagt dir, du sollst es ergänzen. Genau so etwas ist jetzt bei der Firma Mutares passiert. Die Finanzaufsicht BaFin – das ist die Behörde, die in Deutschland Firmen kontrolliert, die an der Börse sind – hat den Jahresabschluss 2023 von Mutares angeschaut. Dabei ist ihr aufgefallen, dass ein bestimmter Hinweis im Anhang gefehlt hat.
In dem fehlenden Hinweis geht es um Forderungen gegen andere Firmen, an denen Mutares beteiligt ist. Solche Beteiligungen nennt man auch Private Equity. Insgesamt geht es um 328 Millionen Euro. Davon haben 202 Millionen Euro eine Laufzeit von mehr als einem Jahr. Damit Anleger und andere Firmen einschätzen können, wie viel Geld Mutares kurzfristig zur Verfügung hat, muss so ein Hinweis laut Gesetz im Abschluss stehen – und genau das hat gefehlt.
