In der Stadt Utsunomiya in Japan war vier Tage lang ein Bär unterwegs, bis er endlich gefangen wurde.
Was ist passiert? In Utsunomiya, einer Stadt nördlich von Tokio, wurde ein Bär gesehen. Er lief an einer Grundschule, einer Mittelschule, einem Einkaufszentrum, einer Universität und einem Großmarkt herum. Das war für die Menschen in der Stadt ziemlich beängstigend, weil Bären in Japan gefährlich werden können. Deshalb wurden alle Schulen geschlossen und die Leute sollten zu Hause bleiben. Issei Okabe, ein Anstreicher, dessen Kind die Grundschule besucht, sagte der Nachrichtenagentur AFP, er sei erleichtert gewesen, als er im Fernsehen sah, dass der Bär gefangen wurde: „so erleichtert".
Wer hat geholfen? Viele Menschen haben nach dem Bären gesucht. Dutzende Jäger, Polizisten und andere Helfer waren im Einsatz. Auch Hubschrauber flogen über die Stadt. Am Dienstag fanden sie den Bären in der Nähe eines Wohnhauses. Sie umstellten das Haus und betäubten das Tier mit einem Narkosepfeil. Dann wurde der Bär in einen Käfig auf einem Lastwagen geladen und weggebracht. Die japanischen Medien berichteten ausführlich darüber, und die Menschen in der Stadt konnten aufatmen.
