In Monaco hat am Abend eine Paketbombe drei Menschen schwer verletzt, darunter einen 13-jährigen Jungen – jetzt wird eine Frau mit Wohnsitz in Hessen weltweit gesucht.

Was ist passiert? Am Montagabend gegen 21 Uhr hat vor einem Wohnhaus in Monaco eine Paketbombe explodiert. Kurz vorher hatte eine Person dort ein Paket abgestellt und ist weggerannt. Der Sprengsatz wurde aus der Ferne gezündet, genau in dem Moment, als drei Bewohner nach Hause kamen. Dabei handelt es sich nach Medienberichten um den Geschäftsmann Wadym Jermolajew, seine Partnerin und den 13-jährigen Sohn der beiden. Alle drei wurden schwer verletzt und liegen in Krankenhäusern im französischen Nizza.

Wer hilft jetzt? Die Polizei in Monaco ermittelt unter Hochdruck. Interpol hat eine internationale Fahndung nach einer 39-jährigen Frau aus der Ukraine veröffentlicht, die zuletzt im hessischen Main-Taunus-Kreis gewohnt haben soll. Auf dem Steckbrief ist sie mit schulterlangen braunen Haaren und einem schwarz-weiß gestreiften T-Shirt zu sehen. In Hessen haben Spezialeinsatzkräfte im Auftrag Monacos eine Wohnung der Verdächtigen und ein Auto durchsucht; Beweismittel wurden an Monaco übergeben. Fürst Albert II. von Monaco nannte die Tat eine „abscheuliche Tat“.