In Leoben wurde ein Taxifahrer nach einer rechtsextremen Burschenschaftsfeier von mehreren Männern angegriffen – die Polizei ermittelt, und mehrere Parteien fordern Konsequenzen.
Was ist passiert? Anfang Juni hat in der steirischen Stadt Leoben ein großes Treffen einer Burschenschaft stattgefunden, des sogenannten Stiftungsfests der Burschenschaft Leder. Eine Burschenschaft ist ein alter Studentenverbund, in dem es strenge Regeln und oft sehr konservative oder rechte Ansichten gibt. Bei dem Fest waren hunderte Mitglieder aus Österreich und Deutschland. In der Nacht auf den 20. Juni nahm ein Taxifahrer drei Männer mit, die in seinem Auto Nazi-Parolen riefen. Der Fahrer weigerte sich, sie weiter zu fahren. Als er die Polizei rief und die Männer bis zum Eintreffen der Polizei festhalten wollte, schlugen sie ihn nieder und traten ihm gegen den Kopf, obwohl er schon am Boden lag.
