Eine neue Studie aus Kopenhagen zeigt, dass der berühmte Jo-Jo-Effekt beim Abnehmen offenbar viel weniger gefährlich ist, als viele denken.

Viele Menschen kennen das: Man nimmt mühsam ab, und kurze Zeit später sind die Kilos wieder da. Das nennt man den Jo-Jo-Effekt. Forscher der Universität Kopenhagen haben sich jetzt angeschaut, was dieser Effekt wirklich mit dem Körper macht. Ihr Ergebnis: Gar nicht so schlimm, wie oft behauptet. Denn jeder Versuch, abzunehmen, kann dem Körper trotzdem etwas Gutes tun – zum Beispiel den Stoffwechsel und das Herz verbessern.

Weltweit sind rund 2,5 Milliarden Menschen übergewichtig, etwa 900 Millionen davon stark. In den USA gelten schon 43 Prozent der Erwachsenen als adipös – das bedeutet, ihr Body-Mass-Index, kurz BMI, liegt bei 30 oder höher. Fast die Hälfte der Menschen weltweit versucht gerade, Gewicht zu verlieren. In den USA sind es sogar zwei Drittel. Trotzdem schaffen es die wenigsten, das Gewicht dauerhaft zu halten. Das hat viele Gründe: Stress, Alltag, Gewohnheiten, Schlaf und auch die Gene spielen eine Rolle.