Ein 14-Jähriger wurde am Sonntagabend in einer S-Bahn in Berlin festgenommen, weil er eine Softairwaffe bei sich hatte.

Stell dir vor, du sitzt in der S-Bahn und siehst plötzlich, dass jemand eine Waffe im Hosenbund hat. Genau das ist am Sonntagabend in Berlin passiert. Ein Fahrgast in der Ringbahn S 41 bemerkte gegen 19.15 Uhr einen waffenähnlichen Gegenstand bei einem 14 Jahre alten Jungen und rief sofort die Polizei.

Die Bundespolizei wartete an der Station Berlin-Südkreuz auf den Jungen und nahm ihn fest. Dabei stellten die Beamten fest: Es war keine echte Waffe, sondern eine sogenannte Softairwaffe. Das ist eine Nachbildung einer echten Schusswaffe. Sie schießt kleine Plastikkugeln mit Druckluft. Solche Waffen werden vor allem beim Sport Airsoft benutzt.

Manche Softairwaffen fallen unter das Waffengesetz, andere nicht. Das hängt zum Beispiel davon ab, wie viel Energie die Kugel hat. Die Polizei ermittelt jetzt, ob der Junge gegen das Gesetz verstoßen hat. Nach der Festnahme wurde er seinen Eltern übergeben. Der Junge soll laut Polizei schon vorher aufgefallen sein.